
Urlaub und Angeln sind zwei Begriffe die nicht immer so gut zusammenpassen, wie es scheint.
Oft muss der Angler aus betrieblichen Gründen seinen Urlaub mitten im Sommer nehmen. Jeder versierte Angler weiß, dass im Hochsommer für viele Fischarten nicht die beste Zeit ist. Das Futterangebot in den Gewässern ist einfach zu groß. Selbst in Norwegen ist oft das Frühjahr oder der Herbst besser.
Außerdem, herrscht an den Gewässern keine Ruhe. Auch Sonnenhungige, Badenixen und Wassersportler genießen ihren Urlaub und bevölkern zahlreich die Gewässerufer.
Nicht selten nimmt der Angler seine Familie mit in den Urlaub. Jeder Familienvater freut sich darauf unbeschwerte Urlaubstage mit seinen Liebsten zu verbringen, aber ein echter Angelurlaub ist mit Familie nicht möglich. Nicht nur weil die Angelzeit dann begrenzt ist, sondern auch weil beim Angeln ein schlechtes Gewissen entstehen, so nach dem Motto: "Hätt´ ich nicht schon längst zurück sein sollen?"
Vielleicht hat der Familienvater und Angler auch den Familien-PKW und die Ehefrau kann nicht einmal Ausflüge machen oder zum Shoppen fahren.
Wer es allerdings schafft die Familie fürs Angeln zu begeistern, hat es gut. Allerdings sollte er auch dann Tage im Freizeitpark, Zoo oder Städtetouren mit einplanen. Außerdem sollte beim Angeln im Urlaub mit der Familie der Spaß im Vordergrund stehen, lange Ansitze auf Karpfen sind dann nicht immer das Richtige, eher stippen auf Rotaugen oder blinkern auf Barsche.
Es ist ratsam, sich zuerst einen umfassenden Überblick über ein Urlaubsziel zu verschaffen. Ist das Urlaubsziel für die ganze Familie geeignet? Sind gute Angelgewässer in der Nähe? Ein Urlaubsportal über alle Aspekte des Urlaubs abdeckt, wie z.B. Urlaub-im-Web.de hilft da ungemein weiter...