
Es gibt Angler, die möchten nur am Wasser sitzen, ihre Ruhe haben, hin und
wieder einen Fisch an den Haken bekommen und ihn auch schonend keschern
können. Andere Angler haben Träume, Träume von großen Karpfen, Hechten,
Welsen, Dorschen, Heilbutts oder gar Segelfischen.
Wer Segelfische angeln möchte, der kann in aller Welt sein Glück versuchen,
zum Beispiel vor der Küste Portugals, auf den Kanaren, Azoren, den Malediven
oder sonst wo. Unter Kennern gilt Guatemala aber als das Mekka für Schwertfischfans. Angeln
in Guatemala ist nicht nur Angeln auf Schwertfische, aber für viele
Sportfischer, die aus aller Welt anreisen doch der Zielfisch überhaupt.
Aber wo liegt Guatemala überhaupt? Guatemala ist der Staat südlich von
Mexiko und nordwestlich von Honduras und El Salvador. Das Land kann mit
einer üppigen tropischen Vegetation aufwarte, zumindest im flachen
Küstenbereich. Im Hochland ist das Klima bedeutend milder und statt Urwälder
sind hier Savannen oder Nadelwälder zu finden. Im Uferbereich der Küsten
finden sich auch heute noch Mangroven, aber auch Strände mit sehr dunklem
Strand, ein Zeichen, das in der Region vulkanische Aktivitäten nicht
ungewöhnlich sind. Aber zurück zum Angeln in Guatemala: Die guten
Schwertfischvorkommen liegen alle im Süden des Landes an der Pazifikküste.
Hier leben das ganze Jahr über verschiedene Schwertfischarten. Mehrmals im
Jahr kommen hier für einige Tage oder Wochen sogar Marline in für Angelboote
erreichbare Nähe. Auch Thunfische gehen regelmäßig an den Haken. Diese
Fischarten erfordern natürlich schwere Big-Game-Ausrüstung.
Anhänger von Littel-Big-Game haben in Guatemala die Chance auf Rooster
Fische zu angeln. Rooster sind recht gedrungene Fische mit mehreren
hochaufragenden, schmalen Rückenflossen, die ein Gewicht bis 20 Pfund
erreichen können. Außerdem können Doraden und zahlreiche weitere Fischarten
beim Little-Big-game an den Haken gehen.
Guatemala ist bekannt für eine große Anzahl an hervorragend ausgestatteten
Angelbooten, die allerdings ihren Preis haben.
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