
AAA
Bezeichnung für das Gewicht eines Schrotbleies von 0,8 Gramm.
Aalgift
Ein Nervengift welches im Aalblut enthalten ist, deshalb sollte Aalblut nicht mit Wunden, Schleimhäuten oder den Augen in Verbindung kommen. Beim Kochen wird das Aalgift zerstört.
Aalglocke
Traditioneller Bißanzeiger beim Aalangeln. Eine kleine Glocke wird an die Rutenspitze geklemmt und klingelt hörbar bei einem Biß an der Grundangel.
Aalzange
Eine Aalzange ist eine Spezialzange zum Festhalten von Aale.
Abangeln
Ein Gemeinschaftsangeln, das am Ende der Angelsaison veranstaltet wird. Naturgemäß findet das Abangeln meist im Herbst statt.
Abendsprung
Das Steigen der Fische in der Dämmerung.
Abfischen
Abfischen eines (kleineren) Gewässers mit Netzen oder durch Elektrofischen zwecks Bestandskontrolle.
Abhakmatte
Eine Matte auf die Fische sofort nach dem Fang gelegt werden. Die Matten werden vorher angefeuchtet und schonen die Haut, die Schuppen und die empfindliche Schleimschicht der Fische. So können Fische unverletzt zurückgesetzt werden. Natürlich muss man sich unbedingt auch die Hände nass machen!
Abknallen
Wenn der Rückschwung beim Fliegenfischen zu früh unterbrochen wird, kann es passieren das das Vorfach mit einem Knall zerreißt.
Ablaichen
Der Vorgang wenn die Milchner und Rogner ihre Milch bzw ihren Rogen ins Gewässer abgeben.
Abrieb
Durch beschädigte Rutenringe, Schiffsrumpf (beim Kutterangeln), Steine, Muscheln usw, rauhen die Schnur auf und setzen seine Tragkraft oft entscheidend herab. Ein gewissenhafter Angler wird seine Schnur regelmäßig kontrollieren und beim leisesten Verdacht eines Abriebs die Schnur kürzen.
Abschlagen
Betäuben eines Fisches durch einen Schlag auf den Kopf. Getötet wird er aqnschliefend durch einen Stich ins Herz.
Achsenrolle
Ein anderer Name für Nottinghamrolle. Ein einfach konstruierter Rollentyp der besonders zum Angeln in Flüssen beliebt ist, da die Schnur optimal ablaufen kann. Obwohl vom Prinzip her einfach aufgebaut gibt es sehr kostspielige, edle Modelle die vor allem in England geschätzt werden. Sie wird auch Centrepin oder Achsrolle genannt.
Achyla
Pilzbefall bei Fischen. Der Fisch bekommt meist an den Flossen watteartige Auswüchse. Die Krankheit wird durch Aas im Wasser begünstigt.
A.F.T.M.A.
American Fishing Tackle Manufactures Association = Verband der amerikanischen Angelgerätefabrikanten. Er teilt die Schnurgewichtsklassen für das Fliegenfischen ein. Sie reichen von Klasse 1 ( = sehr leichtes Fischen auf kurze Distanzen, z.B. auf kleinere Weißfische) bis zur Klasse 15 ( = superschweres Salzwasser-Fliegenfischen ). Eingeteilt werden die Klassen nach dem Gewicht der ersten 30 der Schnur. Die Schnur dient beim Fliegenfischen als Wurfgewicht.
7,8 Gramm =Klasse 4;
9,1 Gramm = Klasse 5;
10,4 Gramm = Klasse 6;
12 Gramm = Klasse 7;
13,6 Gramm = Klasse 8;
15,6 Gramm = Klasse 9. Die Fliegenruten wurden füher auch nach A.F.T.M.A. eingeteilt. Heute heißen sie ASA - Klassen (American Sportfishing Association). Außer der Namensänderung bleibt jedoch alles andere beim alten.
Agraffe
Eine Art Karabinerwirbel, also ein Verbindungsstück zwischen Vorfach und Hauptschur oder Schnur und Spinnköder.
Allroundrute
Eine Angelrute die für viele Angelmethoden eingesetzt werden kann. Allroundruten werden oft von Kindern und Einsteigern gewählt. Beim Meeresangeln gibt es keine solche Ruten, im Süßwasser versteht man darunter meist eine mittelschwere Rute mit der man mittleres Posenfischen, Grundangeln und auch Hechtangeln ausüben kann.
Altwasser
Ein vom Fließgewässer getrennter Altarm, meist strömungslos. Meistens sehr gute Angelgewässer.
Anti-Tagle-Tube
Eine bis sechs Zentimeter lange Kunststoffröhre. Sie wird mit einem Blei am Seitenarm beschwert ausgeworfen. Das Anti-Tagle-Tube schützt vor Verwicklungen der Schnur beim Wurf.
Aminosäuern
Aminosäuren sind die Bausteine des Eiweisses. Sie werden als Lockfutterzusatz verwendet und wirken für die Fische appetitanregend. Heute werden Aminosäuren auch teilweise Kunstködern zugesetzt.
Anadrom
Fischarten die zum Laichen vom Meer ins Süßwasser wandern, z.B. Lachs, Meerforelle, Maifische, Stint, Schnäpel oder Stör.
Anangeln
In Angelvereinen üblches Gemeinschaftsangeln zu Beginn der Angelsaison.
Anflugnahrung
Insekten die vom Wind auf die Wasseroberfläche geweht werden und den Fischen als Nahrung dient.
Angelschein
Ein Vertrag zwischen Angler und Besitzer oder Pächter eines Gewässers, der dem Angler die Erlaubnis zum Fischfang gibt. Üblich sind die Ausgabe von Tages-, Wochen-, Monats-, oder Jahreskarten. In Angel- oder Erlaubnisscheinen sind auch ergänzende Bestimmungen wie Fangbegrenzungen, erweiterte Schonzeiten und unerlaubte Angelmethoden enthalten. Erlaubnisscheine sind nur in Verbindung mit dem Jahresfischereischein gültig.
Anglerfisch
siehe unter Fische: Seeteufel...
Anglerzange
Eine Zange mit der Haken aus dem Fischmaul geläöst werden können. Oft reicht eine normale Spitzzange aus. Es gibt auch Spezialzangen, z.B. um Klemmhülsen fachgerecht anzudrücken.