
Fangbeschränkung
Einschränkungen für die Mitnahme von gefangenen Fischen.Sinn ist es den Fischbestand bzw einzelne, besonders begehrte Fischarten vor Überfischung zu schützen. Üblich beim Lachs-, Salmoniden- oder Hechtangeln.
Fangbuch
Von einem Angler sinnvollerweise über viele Jahre regelmäßig geführtes Buch oder Heft. Es enthält Aufzeichnungen über Datum, Wasser- und Lufttemperatur, Luftdruck, Wind, gefangene Fische, Fehlbisse, Köder, Beißzeit, usw .
Fangzeit
siehe Beisszeit
Feeder
Futterspender (Futterkörbchen und seine Verwandten).
Feederrute
Kräftige Rute mit sensibler Spitze zum Angeln mit dem Futterkorb
Fehlbiss
Ein Fisch der sich am Köder bzw Haken zu schaffen machte, der aber nach dem Anschlag nicht hing.
Die Gründe können sein: unkonzentrierter Angler, vorsichtiger Biß, falsche Haken, stumpfer Haken(oft), falscher Köder, falscher, d.h. verfrühter, verspäteter, zu leichter oder zu fester Anschlag, usw. Aber auch falsche Montagen können die Ursache sein.
Feststehende Pose
Ein Schwimmer aus unterschiedlichen Materialien, der mit Hilfe von Posenringen aus Gummi oder Plastik an der Hauptschnur fixiert ist. Nicht zu verwechseln mit der Laufposenmontage, bei der der Schwimmer frei auf der Schnur gleitet. Die feststehende Pose eignet sich für kleinere Angeltiefen, die höchstens so groß wie die Rutenlänge sein dürfen, da sonst die Montage nicht mehr ausgeworfen werden kann.
Fetzenköder
Naturköder zum Raubfischfang, beliebte Alternative zum Köderfisch. Aus der Flanke eines toten Fischchens wird ein Stück, der Fetzen, herausgetrennt. Dabei schneidet man das Stück so zurecht, dass es zur Hälfte nur noch aus der Haut mit den Schuppen besteht. Am fleischigen Teil wird der Fetzen angeködert.
Die Vorteile gegenüber dem ganzen Köderfisch: Der Hautteil des Fetzens kann beim Flussangeln verführerisch in der Strömung spielen und ein großer Beißanreiz für Räuber sein; der Angler hat die Möglichkeit, die Größe des Köders genau der Zielfischart anzupassen; Fetzenköder wecken den Futterneid gieriger Räuber. Besonders gut eignen sich Fetzenköder zum Aal- und Zanderfang, aber auch Barsche lassen sich ausgezeichnet mit kleineren Fischfetzen fangen.
Fisch allgemein
Fische sind wechselwarme Wirbeltiere die man in drei drei Klassen unterscheidet:
1. Kieferlose (Neunauge)
2. Knorpelfisch (Haie, Rochen)
3. Knochenfisch (20000 Arten)
Fischart
Es gibt etwa 22000 Fischarten auf der Erde. Eine Fischart ist eine Gruppe von Fischen die sich im Aussehen und Verhalten stark ähneln.Es sind genetisch verwandte Fisch die sich untereinander vermehren können. Nur ausnahmsweise können sie sich mit anderen Arten vermehren.Bei der wissenschaftlichen Bezeichnung für eine Fischart bezeichnet der erste Name die Gattung (z.B. Salmo) der zweite die Art (z.B. Salar für Lachs). Siehe auch unter Gattung.
Fischereischein
Ein in Deutschland und anderen Ländern gesetzlich vorgeschriebenes Dokument um Angeln zu dürfen. In Deutschland wird er von der unteren Fischereibehörde nach der Angelprüfung ausgestellt.
Allerdings benötigt man noch zusätzlich einen Angelschein. Der Angelschein wird vom Besitzer oder Pächter eines Gewässers ausgestellt wird.
Ausgestellt wird er vom Fischereiberechtigten des Gewässers (Besitzer oder Pächter) gegen Vorlage des Fischereischeins. Voraussetzung für den Fischereischein ist bis auf wenige Ausnahmen eine bestandene Fischerprüfung. In den meisten Bundesländern stellen ihn die Ordnungsämter der Gemeinden aus.
Fischtöter
Ein Schlagholz oder Keule mit schwerem Kopfteil zum Betäuben eines Fisches durch einen kräftigen Schlag auf den Kopf. Sofort danach wird der Fisch durch einen Herzstich getötet.
Fischlupe
Eine Art wasserdichte „Flüstertüte“, mit einer, an dem breiten Ende eingesetzten, Glasscheibe. Man taucht das Gerät einige Zentimeter ins Wasser und kann dann blendfrei ins Wasser sehen. Das hat den Vorteil das man "auf Sicht" angeln kann und dem so erspähten Fisch den Köder vor seinem Maul präsentieren kann. Naürlich braucht man für den Einsatz der Fischlupe klares Wasser wie es in Teilen des Südatlantik oder in Norwegen zu finden ist.
Flatterfisch
Ein Köderfisch ist ein Fisch dessen Wirbelsäule entfernt wurde. Er wird am Kopf angeködert und er flattert verführerisch in der Strömung. Meistens werden frische Makrelen so präpariert um auf große Meereräuber zu fischen.
Flavour
Konzentrierter Duftstoff, der Anfütterungsmittel oder Ködern zugesetzt wird. Wird als Pulver oder als Flüssigkeit verkauft.
Fliegenfischen
Angeln mit speziellen Ruten, Rollen und Schnüren mit deren Hilfe meistens Insektenimitationen als Köder dageboten werden.Die Schnur stellt das dabei das Wurfgewicht dar.Ursprünglich wurde diese Methode von Salmonidenanglernentwickelt.
Fliegenrolle
Spezieller Rollentyp für das Fliegenfischen. Dierse Rollen besitzen keine Übersetzung (!) und haben nur eine rotierende Spule.
Fliegenrute
Spezielle Ruten die in A.S.A.-Kategorien (ehemals: A.F.T.M.A.) eingeteilt.Es gibt Klasse 1 (für kleinere Weißfische) bis Klasse 15 (superschweres Salzwasserfliegenfischen).
Fliegenschnur
Spezielle Schnur mit der man die sehr leichten "Fliegen" werfen kann. Sie ist zwischen 27 und 30 Meter lang. Dahinter liegt auf der der Rolle eine Nachschnur. Um mit der Fliegenschnur richtig werfen zu können braucht man eine gute Einweisung und viel Übung.
Fliegenweste
Weste mit sehr vielen kleinen Taschen, Clips und Ösen damit sie die gesamte Ausrüstung des Fliegenanglers aufnehmen kann.
Freilaufrolle
Ein Stationärrolle, die mit einem zweiten, leichtem Bremssystem ausgestattet ist. Sinn ist es den Fisch abziehen zu lassen ohne das er den Widerstand der Standardbremse spürt.
ft.
Abkürzung für foot (übersetzt: Fuß), englisches Längenmaß. Ein Fuß entspricht 30,48 Zentimetern.
Futterkörbchen
Kleiner Zylinder der aus Draht oder Kunststoff besteht. Das Futterkörbchen wird mit einem Wirbel mit der Hauptschnur oder dem Vorfach verbunden. Nach dem Auswurf lockt das Futter im Körbchen Fische aus einem größerem Umkreis an als es der Köder alleine könnte.
Futterschleuder
Eine Schleuder die aus einer stabilen Kunststoff - oder Drahtgabel und einem kräftigen Gummi und einer Futtertasche besteht.
Futterwanne
Wanne aus Kunsstoff zum Mischen Anfütterungsmittel.